PARODONTOLOGIE

Ihr Zahnfleisch geht zurück oder ist entzündet? In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Dieser besteht aus dem Zahnfleisch (auch Gingiva genannt), dem Wurzelelement, der Wurzelhaut und dem Zahnfach. Erkrankungen dieser Zahnbereiche fallen in das Fachgebiet der Parodontologie. Aufgaben des Zahnarztes sind dabei die Prävention, Behandlung und Nachsorge. Neben dem weitläufig bekannten Zahnfleischschwund sind die Gingivitis und Parodontitis – beides entzündliche Erkrankungen – häufige Beschwerden.

GINGIVITIS

Die Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches, die meist durch Plaque ausgelöst wird. Bei einer Gingivitis ist das Zahnfleisch gerötet, geschwollen und blutet bei Berührung (z.B. beim Zähneputzen) leicht. Häufig leiden Gingivitis-Patienten auch unter Mundgeruch. Schmerzen treten in der Regel erst im fortgeschrittenen Stadium auf. Eine intensive Mundhygiene kann eine Gingivitis vorbeugen und kurieren.

PARODONTITIS

THERAPIE DER PARODONTITIS

Primäres Ziel einer Parodontitis-Behandlung ist es, die Erkrankung einzudämmen. Alle Behandlungsschritte zielen darauf ab, die Plaque nachhaltig zu beseitigen, da diese der wesentliche Auslöser der Pardodontits ist. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Behandlung in folgende Schritte unterteilt: